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LUFTFAHRT-MUSEUM
        FINOWFURT

LUFTFAHRTMUSEUM FINOWFURT
Das Erlebnis-Museum.
- Dauerausstellung -
Versuchsstelle für Höhenflüge - Forschung unterm Hakenkreuz
Die „Versuchsstelle für Höhenflüge“ (VfH) wurde 1939 durch die Erweiterung der Reichswetterdienstschule auf dem Flugplatz Oranienburg eingerichtet. Über diese geheimnisumwitterte Einrichtung informiert in unserem Museum seit dem 25.07.2008 eine kleine, aber sehr interessante fest installierte Ausstellung. Wilfried Kunz und Manfred Ulack, zwei geschichtsinteressierte Ingenieure aus Oranienburg, haben das Thema mit Fotos; Schautafeln, Modellen und Original-Fundstücken anschaulich aufgearbeitet. Die mobile Unterdruckkammer, zur Entwicklung von Flugzeugen für große Höhen, kam fast einem Todesurteil gleich. 540 Häftlinge aus dem KZ Dachau mussten wärend des 2. Weltkriegs an luftfahrtmedizinischen Experimenten teilnehmen. Mindestens 70 von ihnen starben an den Folgen. „Heinrich Himmler hat die Dachauer Häftlinge der VfH zur Verfügung gestellt“, so Ulack. Die Häftlinge der näher gelegenen Lagern waren vermutlich wegen der Zwangsarbeit in den rüstungsbetrieben „ausgelastet“. Auch die Weiterentwicklung und Verbesserung von Spionagefotografie, Motoren und Waffen war Hauptaufgabe der VfH. Gegen Ende des Krieges lotete sie auch die Stärken und Schwächen von Beuteflugzeugen aus. Heute ist auf dem Gelände der VfH der ehemaligen Deutschen Luftwaffe in Oranienburg Wald gewachsen. Die Flächen und Fundamentreste werden gegenwärtig planiert und sind bereits teilweise überbaut.


Feierliche Ausstellungseröffnung: Wilfried Kunz schneidet das rote Band durch.
Links: Dr. Kobbe, Leiter des Museums, und Manfred Ulack, Mitgründer der Ausstellung


Mit Engagement veranschaulichten die beiden Ingenieure aus Oranienburg
Ihr Wissen an einem Modell.


Erläuterungen zum Gelände der Versuchsstelle durch Manfred Ulack


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